Erste Amerikafahrt

Aus: Le­bens­li­ni­en 2.Teil, 14.Kap. Der An­laß. Früh im Jah­re 1903 er­hielt ich ei­nen Brief aus der klei­nen Uni­ver­si­täts­stadt Ber­ke­ley, Ka­li­for­ni­en, bei San Fran­cis­co, von dem dor­ti­gen Pro­fes­sor der Phy­sio­lo­gie Jaques Lo­eb, der mich im Auf­tra­ge sei­ner Uni­ver­si­tät ein­lud, sein neu­es La­bo­ra­to­ri­um durch ei­ne Re­de ein­zu­wei­hen. Mir war der Na­me zwar nicht un­be­kannt, doch hat­te ich im Dran­ge so vie­ler und man­nig­fal­ti­ger Ar­bei­ten kei­nen An­laß ge­habt, mich nä­her mit sei­nen . . . weiter lesen »

Der Leipziger Kreis

Aus: Le­bens­li­ni­en, 2.Teil, 5.Kap. All­ge­mei­nes. Der Ein­tritt in den Kreis der neu­en Kol­le­gen in Leip­zig war für mich und die Mei­nen mit Schwie­rig­kei­ten ver­bun­den. Wir hat­ten bis­her in we­sent­lich an­de­ren ge­sell­schaft­li­chen Sit­ten und Ge­wohn­hei­ten ge­lebt und wa­ren we­der durch Ver­wandt­schaft noch durch Freund­schaft mit reichs­deut­schen Krei­sen, ins­be­son­de­re nicht mit de­nen . . . weiter lesen »

Landhaus Energie

Aus. Le­bens­li­ni­en 3.Teil, 3.Kap. Die ei­ge­ne Schol­le. Das Be­dürf­nis, auf ei­ge­nem Grund und Bo­den zu sit­zen, war vä­ter­li­ches Erb­gut. Es ist sei­ner­zeit er­zählt wor­den (I, 5), daß mein Va­ter sei­ne ers­ten Er­spar­nis­se da­zu ver­wen­det hat, sich ein ei­ge­nes Hä­us­chen zu er­wer­ben. Auch nach dem un­ver­schul­de­ten wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­bruch, aus dem er sich . . . weiter lesen »

Der Austauschprofessor

Aus: Le­bens­li­ni­en, 3.Teil, 2.Kap. Der Ge­dan­ke des Pro­fes­so­ren­aus­tau­sches. In sei­nen viel­fäl­ti­gen und nicht im­mer glück­li­chen Be­mü­hun­gen, ein mög­lichst na­hes Ver­hält­nis zwi­schen Deutsch­land und Ame­ri­ka her­zu­stel­len, war Kai­ser Wil­helm II. auf­merk­sam ge­macht wor­den, daß von den ver­schie­de­nen Ar­ten des Ver­kehrs bei­der Völ­ker der wis­sen­schaft­li­che . . . weiter lesen »